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„Sonst nichts Neues“ – Die Feldpostbriefe des Ulrich Ditzen (1896–1918) vom 6. Februar bis zum 8. März in Neustadt am Rübenberge
Wanderausstellung im Kultursalon des Arbeitskreises Regionalgeschichte in Neustadt am Rübenberge.
Die Wanderausstellung war im Kultursalon des Arbeitskreises Regionalgeschichte in Neustadt am Rübenberge zu sehen.
Ulrich Ditzen war der jüngere Bruder von Hans Fallada. Vier Jahre war er Soldat im Ersten Weltkrieg. Seine Feldpostbriefe, die er an seine Familie schrieb, stehen im Mittelpunkt der Wanderausstellung der Hans-Fallada-Gesellschaft e. V. und des Literaturzentrums Neubrandenburg.
Die Feldpostbriefe, Postkarten und Fotografien geben vielfältige Einblicke in das Soldatenleben und den militärischen Dienst. Neben erschütternden Begegnungen mit Tod und Gewalt enthalten sie auch amüsante Anekdoten über Kameraden und Vorgesetzte, fesselnde Berichte über Kampfeinsätze und die allgegenwärtige Jagd nach dem ersehnten Kriegsorden, dem „Eisernen Kreuz“.
Ulrich Ditzen wurde vor mehr als 100 Jahren auf einem europäischen Schlachtfeld begraben. Wer war der musik- und literaturbegeisterte junge Mann, an den sein Bruder Hans Fallada in autobiografischen Schriften erinnerte und dessen Andenken in der Familie Ditzen bis heute wach blieb? Die Ausstellung richtet ihre Fragen in Form einer Spurensuche vor allem auf die persönlichen Auswirkungen eines Krieges, der modern und mörderisch zugleich war.
Die Ausstellungseröffnung fand am Donnerstag, dem 5. Februar, um 19 Uhr im Kultursalon des Arbeitskreises Regionalgeschichte, Im Dorn 7 in 31535 Neustadt am Rübenberge/Averhoy, statt. Der Vorstandsvorsitzende Christian Winterstein, der die Ausstellung in Neustadt am Rübenberge organisiert hatte, führte gemeinsam mit Hubert Brieden vom Arbeitskreis Regionalgeschichte mit einem Vortrag in die Ausstellung ein und las aus den Feldpostbriefen.
Danach war die Ausstellung vom 6. Februar bis zum 8. März im Kultursalon des Arbeitskreises Regionalgeschichte Neustadt am Rübenberge zu sehen. Der Arbeitskreis hatte ein umfangreiches Rahmenprogramm gestaltet.